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Santander

Die pittoreske ehemalige Fischer-Stadt Santander erstreckt sich entlang einer weiten Bucht mit Blick auf das Kantabrische Meer. Hauptattraktionspunkte sind der Strand El Sardinero, die Strandpromenade und die Halbinsel La Magdalena. Die kulturelle Attraktivität der Hauptstadt Kantabriens wird durch den Jakobsweg und die nahe gelegenen Höhlen von Altamira, beideTeil des Weltkulturerbes, ergänzt.

Der Ursprung der Stadt wird mit dem von den Römern gegründeten Portus Victoriae in Zusammenhang gebracht. Aber eine urbane Kultur hielt in Santander erst im 11. Jh. Einzug, als die Stadt im Schutze der San Emeterio- Abtei heranwuchs. Von dem lateinischen Namen "Sancti Emeterii" leitet sich auch die heutige Ortsbezeichnung von Santander ab.

Im 18. und 19. Jh. entwickelt sich die Stadt zu einem wichtigen Handelshafen für die Schifffahrtsrouten zwischen Kastilien und den amerikanischen Kolonien. Ab Mitte des 19. Jh. wird Santander zu einem der erlesensten Sommerziele der Nordküste der Iberischen Halbinsel.

Im touristischsten Teil Santanders befindet sich der Strand El Sardinero. Entlang dieses berühmten Strandes verläuft eine der schönsten Strandpromenaden Spaniens mit prunkvollen Gebäuden wie dem Gran Casino, das an die Architektur der Belle Époque erinnert. Die Plaza de Italia mit ihren ebenso eleganten wie belebten Straßencafés und die Piquío-Gärten, die über einer Felseinbuchtung liegen, die die beiden Strände des Sardinero abtrennt, schließen die Umgebung ab.

Zwischen dem Altstadtkern und dem Sardinero liegt die Halbinsel, auf der der Park La Magdalena und der Königspalast, der 1913 als Sommerresidenz von König Alfons XIII. eröffnet wurde, liegen. Die Residenz im englischen Stil weist wunderschöne Stallungen auf und ist umgeben von weitläufigen Gärten und Bäumen. Dieser herrliche Freizeitbereich wird in den Sommermonaten zum neuralgischen Zentrum der renommierten Sommerkurse der Universidad Internacional Menéndez Pelayo, einem Forum, das Studenten mit den herausragendsten Persönlichkeiten der unterschiedlichsten Wissensfelder zusammenbringt.

Die Stadt auf halbem Wege zwischen dem Meer und den Bergen weist auch in ihrer Gastronomie eine ganz besondere Zutatenmischung auf. Aus dem Meer kommen die charakteristischen rabas (frittierte Tintenfischstreifen), die bocartes rebozados (panierte Sardellen) und die frischen Meeresfrüchte. Das Inland bringt hervorragendes Rindfleisch und ein Gericht auf den Tisch, das gleich das Aushängeschild der ganzen Region ist, der cocido montañés (Eintopf mit Bohnen, Fleisch und Kohl). Die Nachspeisen reichen von der quesada (Käsekuchen) bis zu sobaos pasiegos (Teilchen aus Butter, Mehl und Eiern).

Naturfreunde finden in Kantabrien einen beeindruckenden Reichtum an geschützten Landschaftsräumen. Zu den am besten erhaltenen Orten gehören die Naturparks Oyambre, Peña Cabarga und Saja-Besaya, wenngleich der wichtigste der Nationalpark Picos de Europa ist, dessen Gelände sich teilweise über Asturien und Kastilien-León erstreckt. In der Nähe der Regionalhauptstadt befindet sich der Naturpark Cabárceno, einen wunderschönen Natur-Reservat mit verschiedensten Wildtieren der Iberischen Fauna.

Die traditionelle Nordroute des Jakobuswegs verläuft entlang der kantabrischen Küste durch malerische Städtchen wie Castro Urdiales, Santoña, Suances, Comillas, San Vicente de la Barquera oder Santillana del Mar. Nur wenige Kilometer von letzterem Ort entfernt befinden sich die Höhlen von Altamira, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Sie gelten als “Sixtinische Kapelle der paläolithischen Kunst” und weisen einige der bedeutendsten Höhlenmalereien des Quartärs auf. In einem modernen Gebäude sind die Anlagen des Museums untergebracht, in dem sich die "neocueva", eine getreue Nachbildung der Motive, die in der Originalhöhle dargestellt sind, bewundern lässt.